Herzlich Willkommen zum
Innovationslabor
für Studierende
der Hochschule Rosenheim!

Das Innovation Lab Rosenheim

gefördert durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation
an der Fakultät Informatik der Technischen Hochschule Rosenheim

Der stetige Wandel von Technologien im IT-Umfeld stellt sowohl Firmen als auch Hochschulen vor immer neue Herausforderungen: In rasender Geschwindigkeit müssen betriebsinterne Prozesse sowie Software aktualisiert werden, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Auf der anderen Seite müssen Vorlesungen und Lehrinhalte an die neuen Entwicklungen angepasst werden. Die Auswahl der richtigen Inhalte fällt auf Grund der umfangreichen technologischen Neuerungen und des nicht immer direkt vorhandenen Praxisbezugs schwer. Durch die Zusammenarbeit des Innovationslabors mit Unternehmen in der Region Rosenheim und Süd-München werden diese Probleme in Angriff genommen. Die Innovations-Projekte werden im Rahmen des Informatik- und Wirtschaftsinformatikstudiums an der Hochschule Rosenheim durchgeführt – Auftraggeber sind die Unternehmen aus der Region. In der Regel umfasst ein solches Studentenprojekt Konzepte zur Umsetzung, welche prototypisch in ständiger Rücksprache mit dem Industriepartner umgesetzt und abschließend an den Kunden übergeben werden.

Durch die Förderung des Innovationslabors Rosenheim, als einer von neun durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der vom Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation geförderten Standorte, konnten die Intensität der Betreuung und die technische Infrastruktur erheblich verbessert werden. Prototypen, Showcases sowie funktionsfähige Komponenten und technische Lösungen können dadurch schnell, kostengünstig und in sehr guter Qualität erstellt werden. Um dies zu gewährleisten werden die Studierenden während der Projektlaufzeit von erfahrenen Coaches betreut.

Neben Softwareprojekten werden im Studiengang Wirtschaftsinformatik seit dem Wintersemester 2017 zusätzlich Consultingprojekte durchgeführt, wodurch vor allem Potentiale im Themenfeld der Digitalisierung bei den Unternehmen sichtbar gemacht werden. Bereits hier können Prototypen, technische Lösungen oder ein Paket von Handlungsalternativen entstehen, aber vor allem bieten die Ergebnisse eine fundierte Basis für Anschlussprojekte. Auch hier wird durch gezieltes Coaching, ergänzt um Schulungen von Partnerunternehmen, die Qualität der Ergebnisse sichergestellt.

Praxisnahe Ausbildung durch Wissensaustausch

Softwareentwicklung im Team und das Lösen von realen Problemen zusammen mit Kunden sind Inhalte, welche nur sehr schwer im regulären Vorlesungsbetrieb vermittelt werden können. Innovations-Projekte hingegen verschaffen realitätsnahe Erfahrungen im Kontext der Projektabwicklung zur optimalen Berufsvorbereitung und zum Training der Soft-Skills. Dieses ermöglicht nicht nur den Studierenden einen leichteren Übergang ins Berufsleben, sondern auch den Firmen sich frühzeitig um potentielle Angestellte zu bemühen.

Jedes Projekt ist Prüfstein für vermittelte Lehrinhalte: Sind die in den Vorlesungen behandelten Methoden beim strukturierten Lösen realer Probleme tatsächlich hilfreich, oder bloß schöne aber praxisferne Theorie? Wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften können unsere Vorlesungen durch die Erkenntnisse aus den Projekten auf die Bedürfnisse der Unternehmen ausrichten. Durch die Projekte wird klar, womit sich die Unternehmen gerade beschäftigen und an welchen Stellen die Inhalte von Vorlesungen angepasst werden müssen – dies gilt ebenfalls für die Werkzeuge und Vorgehensmodelle zur Unterstützung von kleinen Projekt-Teams.

Die Studierenden können im Rahmen ihrer Projektarbeit helfen, ungenutzte Potentiale bei den Partnerunternehmen auszuschöpfen. Dies konnte in der Vergangenheit schon mehrfach bei den Themen agile Methoden (Scrum und Kanban), Softwaretest, Testautomatisierung und bei Qualitätssicherung erreicht werden.

Projekte

AccQuickSearch

Entwicklung eines Android/iOs App zur Textextraktion aus Bildern für Verwendung als Suchanfragen Mehr...

BSH-PAI

Umsetzung eines technischen Durchstichs zur Volumen- messung in Schüsseln mit der Tiefenkamera des PAI Projektors Mehr...

NTT-VR

Erstellung einer VR Fahrsimulation für die Autonomiestufen 3, 4 und 5 Mehr...

Alp Advisor

Entwicklung eines Chatbots für Touristen zur orts- abhängigen Bereitzustellung von Informationen Mehr...

riskrate

Entwicklung einer mehr- sprachigen, konfigurierbaren Webanwendung zur Risikobeurteilung bei Individualfertigungen Mehr...

timetrack

Umstzung einer Webapplikation für flexible Zeiterfassung als Erweiterung eines Bestandsystems Mehr...

Weitere unserer Projekte finden Sie im Archiv.

Projektrahmen

...für die Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Rosenheim und Partnerfirmen

Für Industrieprojekte werden je zwei Pflicht-Lehrveranstaltungen der Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik im 6. und 7. Studiensemester verwendet. Die Durchführung erfolgt auf Basis des agilen Produktmanagement-Frameworks Scrum. Neben dem Vorlesungsteil mit projektbezogenen Workshops, werden die Teams wöchentlich von erfahrenen Praktikern gecoached. Alle Lehrveranstaltungen und das Coaching-Konzept wurden auf der Grundlage umfangreicher Erfahrungen aneinander angepasst. Die Coaches sind in der Rolle eines Beobachters und Berater und stellen durch wöchentliche Meetings und intensive technische Betreuung sicher, dass weder fachliche, Team-interne noch organisatorische Probleme negative Auswirkungen auf den Erfolg der Projekte haben.

Die Projektbetreuung wird von Prof. Dr. Gerd Beneken in der Informatik und Prof. Dr. Claudia Förster sowie Prof. Dr. Martin Deubler im Studiengang Wirtschaftsinformatik übernommen. Insgesamt werden pro Semester ca. 20 Projekte jeweils mit 4-5 Studierenden durchgeführt mit unterschiedlichen Schwerpunkten je nach Semester. Im Sommersemester (ab 15.03.) werden ausschließlich Softwareentwicklungsprojekte durchgeführt wohin im Wintersemester (ab 01.10.) Softwareentwicklungsprojekte zusammen mit einigen hardwarenahe Entwickungsprojekte und Consulting-Projekte durchgeführt werden.

Projektziele

Vorrangiges Ziel der Consulting-Projekte ist es für ein Unternehmen eine aktuelle Herausforderung im Kontext der Digitalisierung zu lösen. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Aufzeigen von verschiedenen Handlungsalternativen auf dem Weg der digitalen Transformation und das Erarbeiten eines konkreten, unternehmensspezifischen Lösungsvorschlags wie Gestaltungsvorschläge für moderne, digitale Arbeitsplätze oder IT-Infrastruktur-Evaluationen.

Bei den Entwicklungsprojekten sind typische Aufgabenstellungen die Gestaltung und prototypische Umsetzung von neuen digitalen Produkten und Dienstleistungen, die Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen, Technologiestudien und technische Durchstiche in den Bereichen

  • Desktop- und Server-Lösungen (Windows / Linux)
  • hardwarenahe Software-Lösungen (Embedded, IoT)
  • Smartphone-Apps (iOS und Android)
  • Webanwendungen und Webservices

Als feierlicher Abschluss am Ende der Projekte wird eine Messe mit allen Projekten veranstaltet. Die Teams Pitchen dem Publikum und ihren Kommilitonen die Projekte und präsentieren an Messeständen die Ergebnisse. Neben den Partnerunternehmen, Mitarbeitern und natürlich den Studierenden war die letzten Jahren auch die Presse vor Ort - die Videobeiträge finden Sie in der Mediathek vom RFO:

RFO-Beitrag der Projektmesse vom Sommersemester 2018
RFO-Beitrag der Projektmesse vom Wintersemester 2018/2019
RFO-Beitrag der Projektmesse vom Sommersemester 2019

Verträge und Finanzierung

Um den Rechteübergang, Haftung und den Fortbestand des Innovationslabors zu gewährleisten, wird in der Regel folgende Vertrag zwischen der Technischen Hochschule und den Unternehmen geschlossen. Eine Vorabversion für das kommende Semester finden sie hier. Vor allem die Wahrung von Firmengeheimnissen, der Haftungsausschluss der Studierenden und der Urheberrechtsgesetz-konformer Übergang von Rechten sind essentielle Aspekte, welcher durch die Verträge geregelt sind. Des Weiteren wird neben dem Rechteübergang zwischen den mitwirkenden Unternehmen und den Studierenden auch die Rolle der Hochschule geregelt.

Projektvergabe

Zu Beginn des Semesters werden die Projektvorschläge den Studierenden vorgestellt und nach einem Bewerbungsverfahren verteilt. Hierfür ist vom Industriepartner ein kurzer Projektsteckbrief auszufüllen die Rahmenbedingungen des Projekts erläutert. Einsendeschluss für Projektvorschläge ist der 01. März für das Sommersemester und der 15. September für das Wintersemester. Nach der Einteilung in Teams werden die Kontaktinformationen zwischen Industriepartner und dem studentischen Team ausgetauscht und das Kickoff Meeting kann geplant werden.

Unsere Kompetenzen

...Projekte erfolg- und lehrreich zu gestalten

Aufgrund der Kürze der Projekte, fehlen den Studenten die zeitlichen Ressourcen, diesen Grad der Professionalisierung innerhalb eines Projektes selbst zu erarbeiten - pro Projekt ca. 75 Personentage. Sie sollen sich vorrangig auf die Kommunikation mit dem Kunden, Projektmanagement und das Erarbeiten von Ergebnissen konzentrieren. Durch die Anpassung der vermittelten Lehrinhalte und das intensives Coaching kann genau das erreicht werden. Die über die Jahre entstandenen Kompetenzen sowie der Fundus an Erfahrungen, Hardware und Teilergebnisse stehen allen nachfolgenden Projekten zur Verfügung. Dies umfasst neben Zugang zu virtualisierten Servern der TH Rosenheim auch die Verwendung von Services der beiden Clouddienstleistern AWS und Azure, mit den entsprechenden Kompetenzen der Coaches und Mitarbeitern der Fakultät Informatik. Durchgeführt werden die Projekte mit dem webbasierten Open Source Projektmanagementsoftware Gitlab, welches neben den Industrieprojekten auch für Vorlesungen, Übungen und Abschlussarbeiten genutzt wird: GitLab ist inzwischen vollständig in den Vorlesungsbetrieb integriert, und wird von allen Studierenden und Professoren aktiv genutzt.

Mensch-Maschine und Mixed Reality

Nachdem wir in den letzten Semestern mehrere Projekte im Bereich der Mensch-Maschine Interaktion, insbesondere in den Bereichen Sprachsteuerung, Virtual, Augmented und Mixed Reality, durchführen konnten, haben wir unser Coaching Team und unsere Hardwaresammlung erweitert, um auch für diese Art von Projekten die gleichwertige Unterstützung und Expertise bieten zu können. So verfügen wir über aktuelle Brillen für Virtual und Mixed Reality, sowie Headmounted Tablets, bis hin zu Tiefenkameras und andere aufregende Hardware. Eine genauere Übersicht über unsere Technologieflotte und eine Auflistung durchgeführter Projekte ist auf der Detailseite zur Interaktion zwischen Mensch-Maschine zu finden.

RO-LIP

Neben dem regulären Vorlesungsbetrieb etablierte ein Informatikstudent eine Initiative zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit an der Hochschule Rosenheim. Das RO-LIP – Rosenheimer Labor für Interdisziplinäre Projekte – ist für alle Studenten mehrmals wöchentlich geöffnet und bietet Raum für freie Projektgestaltung und interdisziplinären Austausch von Ideen und Kompetenzen. Neben der Vorlesung Interaction Design bietet das RO-LIP den intellektuellen und konstruktiven Rahmen für Innovationsprojekte.

Netzwerk

Die Fakultät pflegt über den Verein ROSIK e.V. intensive Kontakte zur lokalen IT-Wirtschaft – dieser wurde 1999 von Mitgliedern der Fakultät mitgegründet und hat weit über 100 Mitgliedsunternehmen aus der Region. Die Hochschule selbst wird über den Seeoner Kreis unterstützt, welcher eine Vereinigung aus großen und mittleren Unternehmen aus der Region ist. Zudem entwickelten sich fruchtbare Kooperation mit regionalen Institutionen wie der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land. So konnten neben großen Unternehmen wie Airbus Defence and Space, Ferchau oder Kathrein auch viele Unternehmen aus der Region, wie Accantum, Diebald, Eridea, Halvotec, IFT, in2code und TechDivision und viele mehr für Projekte gewonnen werden.

Neben bereits etablierten Unternehmen bietet das Digitale Gründerzentrum Stellwerk 18 seit April 2017 eine Anlaufstelle für innovative Ideen. Das Innovationslabor an der Hochschule Rosenheim bietet Gründern an, erste Prototypen und Showcases schnell, unbürokratisch und kostengünstig umzusetzen. Zusätzlich bietet das Stellwerk 18 Studierenden die Möglichkeit, sich mit Gründerinnen und Gründern aktiv zu vernetzten und die im Rahmen des Innovationslabors begonnenen Projekte zur Marktreife zu bringen. Im Jahr 2017 sind bereits vier Projekte zusammen mit Startups aus dem Stellwerk 18 zustande gekommen.

Kontakt

… zum Team des Innovationslabors an der Hochschule Rosenheim.

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Presse

Veröffentlichungen

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